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Meteorwasserableitung, Vorprojekt Aubach

Im Sommer 2014 gab es an einem Wochenende intensive Niederschläge. Dabei hat es insbesondere in Eschlikon verschiedene Überschwemmungen und gefüllte Keller gegeben. Das Wasser ist auf der Strasse aus dem Dorf gelaufen. Dies war nicht das erste Mal, dass es in Eschlikon gefüllte Keller hatte. Aufgrund dieses Ereignisses wurde die ganze Meteorwassersituation in Eschlikon angeschaut. Es hat sich gezeigt, dass es mehrere Leitungen durch Eschlikon gibt. Teilweise sind aber die Strassenentwässerungsschächte und die Liegenschaftenentwässerungen an die falsche Meteorwasserleitung angehängt. Dazu kommt, dass ausgangs Eschlikon bis zur Bahnunterführung (Haldenstrasse) das Kaliber der Meteorleitung kleiner ist als im Dorf. Das führt bei grossen Abflussmengen zwangsläufig zu Rückstau. Die Leitungen dienen zudem auch als Ableitungen der Drainagen, welche bei durchnässten Böden und starken Niederschlägen auch viel Wasser bringen und die Gefahren von Überschwemmungen erhöhen. In der Gefahrenkarte Naturgefahren sind entlang des Aubaches verschiedene Stellen als gefährdet eingetragen. Zur Abklärung der Möglichkeiten wurde ein Konzept erstellt. Dieses sieht vor, dass die Meteorleitung in Eschlikon und bis zur Bahnunterführung an der Haldenstrasse vergrössert wird. Wenn die Leitung gebaut wird, verlagert sich das Problem zur Bahnunterführung und in die nachgelagerten Bereiche am Aubach. Es kann nicht mit gutem Gewissen die Situation in Eschlikon entschärft werden ohne die weiter untenliegenden Abschnitte anzuschauen. Deshalb sollen die Abflussmengen und -kapazitäten des Aubaches auf der ganzen Länge bis nach dem Vorder Grüt angeschaut werden. Sollten die Abflusskapazitäten zu klein sein, sind Möglichkeiten zur Erhöhung dieser zu suchen. Das könnte zum Beispiel mit der Vergrösserung von Durchlässen, einer Vergrösserung der Leitung, eines Rückhalteraums sein. Erst danach kann auch eine genaue Aussage zu den Möglichkeiten in Eschlikon gemacht werden. Gleichzeitig dient das Vorprojekt als Bestandteil der Umsetzung der Massnahmen Naturgefahren, da im Bereich Vorder Grüt in der Gefahrenkarte verschiedene Schwachstellen und Einträge mit mittlerer Gefährdung vorhanden sind.

Mit der Berechnung der Abflussmengen, der Abflusskapazitäten und der Abklärungen der verschiedenen Varianten und Lösungsmöglichkeiten wurde das Ingenieurbüro Ingesa AG, Andelfingen, beauftragt. Es ist mit Kosten von Fr. 19'400 zu rechnen. Der Gemeinderat hat den notwendigen Kredit bewilligt.