Damals im Dorf - Bilder erzählen Geschichte
Diese Bildergalerie lädt Sie ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Viele der hier gezeigten Aufnahmen entstanden in den 1960er Jahren anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Landi Dinhard. Zu sehen sind aber auch Bilder, die die Veränderungen der letzten 60 Jahre zeigen.
Die Fotos zeigen nicht nur die Dorfteile mit ihren Gebäuden, sondern auch das alltägliche Leben, vertraute Gesichter und landwirtschaftliche Szenen, wie sie damals selbstverständlich waren. Sie erinnern an Menschen, die das Dorf geprägt haben, an Traditionen, die lebendig waren.
Blättern Sie durch die Zeit – und entdecken Sie, wie viel Vergangenheit in unserer Gegenwart weiterlebt.
Die Bilder wurden uns zur Verfügung gestellt von Hansjörg Schmid - herzlichen Dank!
Dörfer und Häuser
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Man kann aus dieser Karte einiges herauslesen: die Rebberge oder das Schulhaus zum Beispiel - die Karte muss also nach 1951 entstanden sein. -
Kirchdinhard - man beachte die Kiesgrube beim Surrliweg. -
Kiesgrube beim Surrliweg, im Hintergrund altes Schulhaus, Kirche und Pulverturm. -
Ausserdinhard mit alter Strassenführung. Markant ist die Gärtnerei Sommer, und es hat viele Hochstammbäume. -
Auch in Welsikon sieht man viele Bäume. Die Steinbüelstrasse ist separat, und zu den Reben führt ein Fussweg. -
In Eschlikon steht noch das alte Schulhaus, und in der Längerenrüti gibt es erst drei Häuser. Bei der Siedlung Hasler steht lediglich ein Schopf. -
Grüt ist ein ganz kleines Dorf. -
Bei der Kirche steht noch die grosse Linde. -
Das Zwinglifenster in Dinhard ist wohl einmalig. -
Der Pulverturm wurde 1820 erbaut und diente zuerst als Schützenhaus. Die Feuerwehr Kirchdinhard nutzte ihn als Spritzenwageneinstellplatz, danach war eine Webstube eingerichtet. Im Jahr 1977 wurde er renoviert, diente der Spielgruppe und später den Jägern. -
Riegelhäuser der Familie Truninger vor der Kirchenmauer. -
Der alte Freihof mit dem markanten Scheunenteil und den damaligen Autos. -
Die alte Mühli. -
Das Schulhaus wurde 1951 eingeweiht. Im Untergeschoss waren die Gemeindekanzlei und das Trauzimmer untergebracht. -
Damals wohnte hier Herr Eggenberger, Geschäftsführer der Mosterei Dinhard. Später war die erste Arztpraxis in Dinhard hier untergebracht. -
Im Haus von Familie Werner und Vreni Zürcher an der Ebnetstrasse fand man bis ca. 1955 die Bäckerei Pfister. -
Der Leisibrunnen, damals noch in 90 Grad anderer Richtung. -
Die Gärtnerei Sommer musste Platz machen für den Kindergarten - das Land wurde von der Schulgemeinde gekauft. -
Der alte Volg, damals noch mit bedienter Ladentheke. -
1964 wurde der Volg erneuert und neben dem Selbstbedienungsladen wurde das Lagerhaus für landwirtschaftliche Hilfsstoffe errichtet. Im alten Laden zogen die Landi-Verwaltung und die Gemeindekanzlei ein. -
Ein besonderes Bild: Der Pflug im Ackerfeld neben unserer Kirche. -
An diesem Haus in Ausserdinhard befindet sich das Wandgemälde. -
Welsikon, damals noch ein eigentliches Bauerndorf. -
Vor dem Restaurant Bahnhof in Welsikon wurde ein schöner Bauerngarten gepflegt. -
Das schöne Riegelhaus der Familie Rutschmann im Trottenrain. -
Das Haus "Zur Weinburg" der Familie Bachmann - hier ein neueres Foto. -
Später sieht man in Welsikon statt Bäumen und Rebbergen vornehmlich Häuser. -
Die ehemalige Ziegelei, erstmals erwähnt 1464. Sie diente ab 1920 als landwirtschaftliches Ökonomiegebäude, später sogar als Turnhalle. 1983 wurde sie aus Sicherheitsgründen abgerissen. -
Luftaufnahme des Ziegelweihers - ein Überbleibsel des damaligen Lehmabbaus. -
Der Ziegelweiher vom Rebschöpfli der Familie Bachmann aus gesehen. -
Eschlikon - unter andem sieht man das alte Schulhaus und den Feuerwehrteich mit zahlreichen Enten. -
Das alte Schulhaus in Eschlikon für die 1. - 3. Klasse. Von der 4. - 8. Klasse besuchte man die Schule in Kirchdinhard. -
Das Haus von Käri Wiesendanger. Damals waren an der Stirnseite der Briefkasten und der Anschlagkasten der Gemeinde angebracht. Die graue Säule war von der Wasserversorgung, um im Brandfall die Löschreserve zu öffnen. -
Die Kühe werden zum Brunnen geführt zum Tränken. Man beachte den schön geschichteten Miststock. -
Das Haus Büchi-Wipf hat eine spezielle Fassade. Früher gab es da den kleinen Dorfladen von Frau Wipf. -
Der Chresenberg oberhalb Eschlikon. -
Das Haus von Ernst Furrer im Grüt musste inzwischen Neubauten weichen. -
Blick vom Grüt Richtung Büel, Ausserdinhard. -
Der gleiche Blick, einige Jahre später. Die Siedlung Büel hat innerhalb von 5 Jahren ein Drittel mehr Einwohnerinnen und Einwohner nach Dinhard gebracht.
Landwirtschaft
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Der Bahnhof hatte eine zentrale Bedeutung für die Landwirtschaft - hier beim Düngerauslad. -
Der Futteranbau war wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft; ab 1960 begann die grosse Mechanisierung. Hier Walter und Werner Peter beim Graszetten. -
Das Wetter war und ist beim Heuen wichtig. Bei schlechtem Wetter wurde das Gras auf die Rollenreuter aufgehängt, bis es trocken war; so auch bei Ernst Furrer im Grüt. -
Wenn das Heu trocken war, wurde es von Hand aufgeladen wie hier von den Heinzen. An strenger Arbeit fehlte es nicht! -
Der Traktor brachte Erleichterung, aufgeladen wurde weiterhin von Hand. -
Gleich darauf musste - ebenfalls von Hand - wieder abgeladen werden, hier Silage. -
Erste Mechanisierungen erleichterten die Arbeit: Heuaufladen in der Riedmühle, mit Dieter Sollberger am Steuer. -
Auch die Kleinsten mussten mithelfen. -
Die Saatkartoffeln wurden von Hand in die maschinell vorbereiteten Löcher gelegt. Hier ist Familie Schneider an der Arbeit. -
Mit dieser Maschine wurde das Kartoffellegen weniger anstrengend. -
Kinder halfen wenn immer möglich mit; hier mit Louise Hafner und Ida Trindler. -
Paul Ackeret erntet die Kartoffeln mit dem Schleudergraber. -
Anschliessend folgt die Auflesearbeit von Hand. Familie Büchi in Eschlikon füllt 50 kg Säcke. -
Der erste mechanische Kartoffelernter Samro erleichterte die Arbeit; man konnte sie sogar sitzend ausführen. -
Runkeln als Winterfutter für das Vieh wurden von Hand geputzt und im Keller gelagert - Familie Peter aus Welsikon. -
Getreideaussaat mit Pferden - Vater und Sohn Emil Hasler. -
Getreideernte mit dem Bindenmäher. Werner Schmid auf dem Traktor und Hermann Güttinger auf der Maschine. -
Das Getreide wurde zu sogenannten Puppen aufgestellt - hier Lise Schmid und Walter und Ursi Peter. -
Die Puppenfelder wie hier im Grüt waren eine Augenweide. -
Bis alles unter Dach war, musste bei meist heissem Wetter hart gearbeitet werden. -
Zum Schluss wurde gedroschen; das Stroh nahm Willi Hohl ab. -
Erste Mähdrescher - noch mit Säcken - erleichterten die Arbeit. -
Jakob Greuter, Geschäftsführer der Landi, und ein Bundesbeamter überprüfen die Qualität des Getreides. -
Die 100 kg Bundessäcke wurden im Bahnhof verladen. -
Übernahmeprotokoll des Getreides - noch heute zählen das sogenannte Hektolitergewicht und die Feuchtigkeit. -
Viehprämierung vor dem Restaurant Bahnhof. -
Die Milchsammelstelle in Welsikon; 37 Bauern lieferten damals ihre Milch ab. Auf der linken Seite befand sich die Gemeinschaftsgefrieranlage. -
Die Milch wurde nach Winterthur zur Toni Molkerei geliefert, bis 1960 sogar noch per Bahn. -
Die vielen Hochstammbäume brachten guten Ertrag und prägten das Ortsbild. -
Ernst Bachmann in der Mosterei in Welsikon an der Packpresse. -
Es wurden viele Sorten Most und Mischgetränke abgefüllt in der Mosterei Dinhard. -
Die Schnapsbrennerei, zuerst im Besitz von Fritz Hafner, später von Werner Zürcher. -
Reben am Chresenberg. -
Die Arbeit des Rebschnittes hat sich bis heute nicht gross verändert - hier ist Frau Greuter am Werk. -
Hans Büchi bei der Hackarbeit; die Rebhänge wurden gut gepflegt. -
Schon damals war der Pflanzenschutz ein wichtiges Thema. -
Von diesem Spritzenwagen aus wurde der Schlauch jede einzelne Reihe hinaufgezogen. Es wurde vorallem Kupfer eingesetzt. -
Das Ergebnis der Arbeit sind wunderbare Blauburgunder. -
Der Wümmet - damals wie heute strenge, aber gesellige Arbeit. -
Die Trauben aus der Bücki kommen in die Stande. -
Die Trauben wurden an Volg Winterthur geliefert.
Persönlichkeiten
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Heiri Bleibler, der letzte Pöstler aus Kirchdinhard. -
Frideli Bachmann im Volg - selbstverständlich damals noch bedient. -
Heiri Blatter, Wagner, der alles Mögliche vom zerbrochenen Fenster bis zum kaputten Barrenholmen reparieren konnte. -
Ernst Sommer in seiner Gärtnerei unterhalb des Kindergartens. -
Alice Bachmann und Elsbeth Hohl beim Flachshecheln. -
Die Trachtenleute Vreni und Hermann Peter. -
Pfarrer Elmer tauft einen Sprössling der Familie Weilenmann. -
Pfarrer Elmer mit den Konfirmanden. -
Ein Trauerzug auf dem Weg vom Grüt in die Kirche. -
Die Turnvereinsmitglieder ganz in Weiss. -
Die Turner am Barren. -
Der Frauen- und Töchterchor Dinhard mit Dirigent Eugen Hablützel. -
Der Männerchor Dinhard probt. -
Eugen Hablützel, Lehrer, Dirigent und überall als Helfer im Einsatz. -
Der Examenweggen - heute leider nicht mehr bekannt bei den Kindern. -
Jakob Roth, unser langjähriger und letzter Bahnhofvorstand, beim Abfertigen eines Güterzuges. -
Ernst Weilenmann, Landwirt und in den 60er Jahren Gemeindepräsident, später Bezirksrichter. Er hat als Zivilstandsbeamter viele Dinharder Paare getraut. -
Werner Hürlimann, der damalige Teilzeit arbeitende Gemeindeschreiber, hatte sein Büro im Schulhaus. Er war auch SP Kantonsrat. -
Jakob Greuter, Geschäftsführer der landwirtschaftlichen Genossenschaft, ca. von 1960 - 1985. Er war für die Bauern eine Schlüsselfigur.
Neue Zeiten
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Der Eingang zu unserem Gurisee - ein Anziehungspunkt für Schulreisen, Wanderer und Naturliebhaberinnen aus nah und fern. -
Der Gurisee ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. -
Dank Willi Fürst gehört der Gurisee heute den Gemeinden Dinhard und Dägerlen. Er hat ihn in den 50er Jahren den damals ca. 10 Besitzern abgekauft. -
Auch im Winter lohnt sich ein Besuch am Gurisee. -
Dieser schöne Anblick hat sich nicht sehr verändert in den letzten Jahrzehnten. -
Die stolzen Birnbäume von Robi Weber begleiten uns zur Kirche. -
Blühendes Grüt. -
Das Regionalturnfest im Jahr 2018 war ein toller Erfolg und das Ergebnis von der guten Zusammenarbeit im Dorf. -
Die Riedmühle im Herbst - hier begann die Geschichte der Firma Toggenburger mit dem Kiesverkauf. -
Ausserdinhard aus der Vogelperspektive. -
Luftaufnahme des Ziegelweihers mit Blick auf Welsikon. -
Kirchdinhard von oben. -
Kirchdinhard mit Schulhaus, Kirche und Pulverturm. -
Unser schönes Gemeindehaus mit angeschlossener Bibliothek. -
Eschlikon und der Hof der Familie Hasler. -
Welsikon aus der Vogelperspektive. -
Unser Schulhaus - dieses Bild ist bereits nicht mehr aktuell, bekommt das Gebäude doch nun einen Anbau. -
Vordergrüt. -
Die Siedlung Büel.